Asset Management für Maschinen

Zuverlässiger Überblick über alle Maschinen

Für die Kunden von Maschinenbauern entscheidet die Produktivität der gelieferten Anlagen über den Geschäftserfolg. Sie suchen daher nach Anbietern, die umfassende Lösungen bereitstellen können. Die Anforderungen gehen weit über die Lieferung eines einwandfreien Produktes hinaus. Denn mit leistungsfähigen Services übernehmen Anbieter langfristig Verantwortung für ihre Maschinen und Anlagen. Demzufolge nehmen sie den Kunden damit einen Teil ihres Betriebsrisikos ab. Unverzichtbare Basis dafür: Das Wissen, welche Maschinen bei den Kunden im Einsatz sind und die produktive Nutzung der Informationen.

Was ist Industrial Asset Management?

Industrial Asset Management ist die zentrale und systematische Verwaltung der installierten Basis, den Assets. Das Asset bezieht sich auf physische  Vermögenswerte wie eine Anlage, eine Maschine, deren Komponenten, ein Gerät oder auch ein Fahrzeug. Das Ziel eines Industrial Asset Management ist es, Maschinenbauer und -betreiber dabei zu unterstützen, den Überblick über alle Aktivitäten rund um das Asset zu behalten, um Leistung, Service und Wartung sowie Prozesse zu optimieren. Während ein Kundenportal die Interaktion mit dem Kunden und im Team übernimmt, sorgt ein Asset Management für die Bereitstellung der relevanten Daten und Informationen aus unterschiedlichsten Systemen – von Maschinendaten über ERP und CRM bis hin zu Produktinformationen aus dem PIM.

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Was sind die Vorteile von Asset Management?

Hersteller investitionsintensiver Güter werden immer stärker an ihrem Service gemessen. Im Rahmen von langfristigen Serviceverträgen oder Betreibermodellen stellen sie deshalb die dauerhafte Leistungsfähigkeit ihrer Produkte sicher.

Das bietet dem Maschinenbau auch Chancen: Statt punktuell, wie beim Verkauf neuer Maschinen, generieren sie damit während des gesamten Lebenszyklus der Maschine kontinuierlich Umsätze.

Das industrielle Asset Management hilft Betreibern genauso wie Herstellern dabei, den Überblick über die installierte Basis, der Mschine zu behalten. Darüber hinaus bietet es Echtzeit-Informationen, die den Ausgangspunkt für die Steigerung von Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Anlagen bilden. Die technische Basis ist das Industrial Internet of Things (IIoT). Dieses lässt Personen sowie virtuelle und physische Gegenstände in Echtzeit miteinander kommunizieren. Die Informationen lassen sich für viele Anwendungen nutzen:

  • Verwaltung der installierten Basis: Im ersten Schritt führt eine Software für das Asset Management Informationen über die relevanten Objekte des Anlagevermögens zusammen. Sie macht diese für Bediener, Servicetechniker und Planer jederzeit und global abrufbar.
  • Zustandsüberwachung: Aktuelle Zustandsdaten weisen frühzeitig auf drohende Störungen oder fällige Wartungsmaßnahmen hin. Durch eine schnelle Reaktion können automatisch verständigte Techniker Anlagenstillstände vermeiden oder zumindest deutlich verkürzen. 
  • Entscheidungsunterstützung: Dashboards zeigen die gegenwärtigen Leistungsparameter der Anlage und geben Hinweise auf Maßnahmen zur Optimierung. 
  • Digitales Wissensmanagement: Ordnen Sie Ihren Maschinen in der Asset-Management-Plattform das Knowhow erfahrener Experten aus Produktion und Instandhaltung zu. So machen Sie es online für das Training neuer Mitarbeiter verfügbar. Die Speicherung an einer zentralen Stelle schützt vor dem Verlust von Handbüchern, Videos oder anderen Dokumenten. 
  • Verbesserung des Kundenservice: Durch die Verknüpfung mit Ihrem CRM-System erhalten Sie eine durchgängige Sicht auf Kunden und ihre Produkte. Das ermöglicht eine noch individuellere Gestaltung der Kundenbeziehung. 
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Warum sich ein Asset Management lohnt: Der erste Schritt hin zu vorausschauender Wartung

Mit einem Asset Management und digitalem Zugriff auf die installierte Basis können Maschinenbauer ihr Geschäft von Grund auf verändern: wie sie mit Ihren Kunden interagieren, wie sie Gewinn erwirtschaften und welche Alleinstellungsmerkmale sie mit Ihren Produkten besitzen.

Beispiele

As-a-Service-Modelle: Es ist denkbar, dass Sie nicht mehr länger einen Ausrüstungsgegenstand oder eine Hardware verkaufen, sondern einen Service anbieten. In diesem Fall kann eine Maschine im Rahmen eines Abomodells von Ihren Kunden genutzt werden.

Pay-as-you-go: Ihre Kunden bezahlen einen Service nur, wenn sie ihn auch nutzen. Hierbei sind verschiedene Zahlungsmodelle, wie eine Zahlung pro Stunde, pro Warnhinweis oder eine ergebnisbasierte Abrechnung möglich.

Daten monetarisieren: Unternehmen, die Zugriff auf Sensoren- und Maschinendaten haben, können diese nutzen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Zum einen können sie Ihre Rohdaten zur Verfügung stellen und für den Zugriff darauf eine Gebühr verlangen. Zum anderen können sie mit ihrem Wissen eine Analyse der Rohdaten anbieten und Maschinenbetreiber auf anstehende Wartungsarbeiten oder Optimierungspotenzial vorausschauend aufmerksam machen.

Als ersten Schritt in Richtung Predictive Maintenance Solution für unsere Kunden, haben wir eine Asset Management-Lösung mit logicline und einem Pilotkunden realisiert. Das ermöglicht es uns, eine Zustandsüberwachung und verbesserte Serviceprozesse anzubieten.

Head of Digital Services, Automatisierungsanbieter

Präventive Wartung erfordert Transparenz zur installierten Basis

Ein Asset Management bietet die notwendige Transparenz für die installierte Basis. Es stellt anlagenbezogene Informationen strukturiert und zentralisiert bereit (Anlagen-Meta oder Live Daten, Dokumente, Servicefälle, Service-Meilensteine). Damit wird die Planung von Service- und Wartungsaufgaben optimiert. Weitere Systeme wie CRM, ERP, PIM und IoT-Device-Clouds werden zur Anreicherung des Asset-Objekts angebunden.

Auf dieser Basis lassen sich Industrie 4.0-Innovationen wie der digitale Zwilling und die Verwaltungsschale einfach ergänzen. Eine Asset Management Plattform ermöglicht so die Skalierung für Anwendungsfälle wie Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance).

Ein Baukastensystem reduziert den Aufwand

Ein Asset Management bildet die Basis für digitale Services, die nicht nur interne Prozesse optimieren, sondern auch Nutzen beim Kunden erzeugen. Es ist wichtig, dass Ihre Industrial Asset Management-Lösung flexibel und skalierbar bleibt und einfach mit weiteren Systemen integriert werden kann: Ihre Lösung muß mit dem rasanten Digitalisierungstempo Schritt halten um nicht nach kurzer Zeit veraltet zu sein.

Unser modularer Software-Stack → assets360 trägt dazu bei, dass Ihre Lösung flexibel und zukunftssicher ist und Sie gleichzeitig den vollen Zugriff auf die zugrunde liegenden Technologien besitzen.

Transparenz über Ihre installierte Basis

Kunden wählen diejenigen Funktionen aus, die für ihr Digitalgeschäft entscheidend sind: Von der Visualisierung und Verarbeitung bis zur Integration von Daten. Dazu gehören Asset-Konnektivitätsmodule, vorgefertigte Bausteine für IIoT-Plattformen, Analyseanwendungen, Mobile Apps und Middleware sowie vorgefertigte Schnittstellen für Technologien von Drittanbietern. Dabei können die Module jederzeit erweitert oder neue Module hinzugefügt werden. Im Vergleich zu fertigen Standardlösungen bietet logicline assets360 daher mehr Flexibilität. Und dank vorgefertigter Module, Vorlagen und Widgets können neue Anwendungen in kurzer Zeit und ohne hohe Kosten implementiert werden.

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Let’s start

Am besten mit einem persönlichen Kontakt!

Auch im digitalen Zeitalter legen wir Wert auf den persönlichen Kontakt mit Ihnen, unseren Kunden. Wir möchten im direkten Austausch Ihre Ziele und Problemstellungen verstehen und Ideen erarbeiten.

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