Die Hannover Messe Industrie brachte viel Aufmerksamkeit für das Thema Industrie 4.0. Dahinter verbirgt sich die zunehmende Vernetzung von Produktion, Systemen und Produkten in der gesamten Fertigungskette und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten.

Die Idee hinter Industrie 4.0 ist nicht neu, doch die zugrunde liegenden Technologien und Standards haben mittlerweile eine Marktreife und Verbreitung, die wirtschaftlich interessante Nutzungsszenarien ermöglichen.

Beispielsweise verfolgt TRUMPF als führender Werkzeugmaschinenbauer schon seit Jahren die Vision der „Smart Factory“, wie maschine+werkzeug kürzlich berichtete. Schon seit 1996 nutzt Trumpf eine Ferndiagnose für seine Serienmaschinen, seit 2010 wird ein Cloud-basiertes Portal genutzt, um den Maschinenstatus einzusehen oder in die Produktion eingreifen zu können.

Auch Siemens verfolgt seit Jahren eine Strategie zum Ausbau der „vertikalen IT“ – und hat mehrfach Softwarehäuser hinzugekauft, um die für Industrie 4.0 nötigen Kompetenzen zu verstärken und zu bündeln. Im Siemens Magazin „Pictures of the Future“ aus dem Frühjahr 2013 ist die Idee der Smart Factory anschaulich dargestellt.

Während der Hannover Messe hat der Arbeitskreis Industrie 4.0 einen Bericht mit konkreten Umsetzungsempfehlungen an die Bundeskanzlerin übergeben. Nachzulesen auf dem dafür eingerichteten Portal „Plattform Industrie 4.0“ und als PDF unter diesem Link.

Übrigens: Dem Artikel in maschine+werkzeug nach liegt ein Augenmerk von Trumpf auf der „Social Machine“ …

Und damit schliesst sich der Kreis sozusagen: in der IT-Branche sind Big Data, Cloud, Mobile und soziale Netzwerke aktuelle Trendthemen. Eben diese Themen sind es, die in einem Industrie 4.0 Szenario von den Unternehmen – zusätzlich – beherrscht werden müssen. Fertigungstechnik,  Embedded Systems und die „klassische“ IT wachsen zusammen. Hier findet eine thematische Vernetzung statt, um im Bild zu bleiben.

Salesforce.com, führendes Unternehmen im Enterprise Cloud Computing und CRM, propagiert das vernetzte Unternehmen schon seit Jahren. Mit Produkten wie der Sales Cloud, der Service Cloud und Chatter können Kunden, Mitarbeiter, Partner und eben auch die Produkte des Unternehmens vernetzt werden. Der Slogan „Connect to your customers in a whole new way“ trifft das Thema Industrie 4.0 passenderweise recht gut: auch vernetzte Produkte sind ein Kanal zum Kunden und ermöglichen z.B. im Service neue Erlösquellen oder eine intensivere Kundenbindung.

Wir finden diese Entwicklung spannend und sind aktiv daran beteiligt: als Softwarehaus entwickeln wir IT-Lösungen, um Geschäftsprozesse unserer Kunden abzubilden – und haben ständig mit Big Data, Cloud und Mobile zu tun. Und am Beispiel „Easy Entrance Network“ haben wir auf der Salesforce-Plattform – mit Force.com und Heroku – eine Business-Anwendung entwickelt, die intelligente und via Internet vernetzte Geräte integriert und zu einer Lösung für bezahlten Eintritt aufwertet, die weitere Geschäftsprozesse und -systeme einbindet.

Besuchen Sie uns doch auf ein Cloud-Frühstück am 7. Mai in Sindelfingen – 2 Stunden um mehr zu erfahren zur Salesforce-Plattform, zu Easy Entrance, über Netzwerke in Unternehmen und Internet der Dinge.