Einen lesenswerten Artikel haben von Craig Le Clair und Clay Richardson kürzlich in der Computerwoche geschrieben: Fünf disruptive BPM-Entwicklungen.

Business Process Management (BPM) und entsprechende Plattformen haben sich in vielen Unternehmen bereits einen festen Platz in der IT-Landschaft erobert und tragen so zu agiler Business Software bei.

Die aufgeführten Trends sind weitgehend bereits im Markt sichtbar: so z.B. zunehmender Einsatz im Bereich Front-Office um hier gezielt die Interaktion mit Kunden zu verbessern und insbesondere schnell auf Veränderungen und Wünsche reagieren zu können (Customer Experience). Dieses Thema treibt auch Salesforce.com mit seiner gesamten Plattform: die Customer Company Tour München zeigt dies anhand vieler Kundenbeispiele. Ausserhalb von Salesforce sind BPM-Plattformen für solche Lösungen sehr geeignet, weil End-to-End Prozesse mit dem Kunden umgesetzt werden können und weil sich Agilität und kurze Entwicklungs- und Anpassungszyklen erzielen lassen.

Auch ein weiterer Trend, die Einbindung von mobilen Endgeräten und die Optimierung der Geschäftsprozesse für mobile Anwendungen, sind bereits vielerorts in der Umsetzung. Einerseits erwarten die (mobilen) Kunden und Mitarbeiter dies heutzutage. Andererseits sind mobile Anwender und auch Maschinen oder Geräte Auslöser für Ereignisse und Daten, die auf Prozesse einwirken und nur durch deren Integration lassen sich „Just-in-Time-Prozesse“ realisieren. Beispiele finden sich auch unter „Internet der Dinge„.

Und Metriken und damit das Business Monitoring werden wohl stärker genutzt. Nicht nur aus interner Prozessperspektive, sondern auch um die Kundenbedürfnisse besser zu verstehen. Auf die Rolle des Monitoring hatten wir in einem anderen Beitrag schon hingewiesen.

Schön jedenfalls: Kunden werden wichtiger, dort soll schließlich das Wachstum herkommen. Und IT-Systeme für die Customer Experience und Vertrieb, Marketing sowie Mobile Apps erhalten dadurch mehr Aufmerksamkeit.