Der Fachbereich Informatik der Uni Stuttgart (http://www.informatik.uni-stuttgart.de/fachbereich/infos/index.html) hat dieses Semester am 29.04.2015, 14-16h, zum ersten Mal nahezu alle abgeschlossenen Studien- und Entwicklungsprojekte aus den Softwaretechnik-Studiengängen an einem Nachmittag vorgestellt und dazu alle infos-Mitglieder eingeladen . In den Projekten sind wieder tolle Software-Systeme entstanden, für die sich der Besuch gelohnt hat. Es waren sehr spannende Projekte dabei – hier eine teilweise Kurzbeschreibung:

Studienprojekte

Mailbot

Ein Roboter namens PR2 soll autonom physische Pakete innerhalb des Instituts zustellen. Verbaut waren ein Schwenk-Neige-Kopf mit Kameras, ein Laserscanner für 2D-Daten und zwei Rechner. Für die Benutzer wurde ein Webinterface hochgezogen, in welchem Aufträge über die Website erstellt werden können, eine Sendungsverfolgung möglich ist, und die Position des Roboters festgestellt werden kann.

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-ViTA

Visual Text Analytics for Digital Humanities: Bei dem Projekt ging es um die Zusammenarbeit von Informatik und Geisteswissenschaft innerhalb einer Software zur visuellen Analyse von Texten. Im Back-End wurde mit JavaEE, Hybernate, Gate und OpenLP, im Front-End mit Angulas JS und D3 Data Driven Documents gearbeitet. Zur Demo geht’s hier lang: http://minuet.visus.uni-stuttgart.de.

– Real-Time Video Streams

Thommy Zelenik hat uns ein wenig darüber erzählt: „Unser Studienprojekt heisst Real Time Video Streams, wobei eine High Speed Kamera unterstützt wird. Wir haben uns mit dem Empfangen, Aufnehmen, Speichern und Darstellen der Ergebnisse beschäftigt. Es können Videos und einzelne Aufnahmen gemacht werden, bei denen man die einzelnen Informationen, die Meta Daten, erhält. Während des Projekts entstand eine GUI (Graphical User Interface), die alle wichtigen Funktionen wie den Play oder Stop Button verfügt, aber auch andere komplexere Funktionen, wie das Skippen von einzelnen Frames unterstützt. Der Emulator dient zum Herstellen einer Verbindung zu der Kamera und das Speichern erfolgt als Datei, auf dem RAM, der Festplatte oder im Hauptspeicher. Der Emulator simuliert die Kamera, d.h. er schickt zufallsgenerierte Bilder. Die Hauptaufgaben dieses Projekts waren die Programmierung eines Emulators, große Daten ohne Paketverlust in eine Software zu bekommen und die sinnvolle Visualisierung davon.

– Computertomografie

Bei dem Projekt sollte ein 3D-Bild von „Innereien“ eines Objekts generiert werden. Die Ziele waren: – Rendering des Datensatzes, – 2D-Schnittbilder mit einer beleuchteten Ebene, -Bildfilter für 2 und 3 D, Skriptsteuerung, Plug In System.

– WearableOS

Bei diesem Projekt ging es um die Entwicklung eines Shirts mit Sensoren mit folgender Aufgabenstellung: – User Content Design, – Quantified Self, – Sensing Interaction with Smart Garments, – wearable.

MUFFIN

Entwicklungsprojekte

– RIoT

Development Project „IoT“ als grafische Veranschaulichung:

RIOT

 

– CloudCycle 2.0

Zusammenfassend war es ein sehr spannender Vortrag der Studis und, vor allem für Unternehmen, interessant zu sehen, womit sich die ITler von morgen an den Unis beschäftigen. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung.