4 Monate Digital Nomad in Bali – ein Fazit

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So schnell vergeht die Zeit und unser Digital Nomad Carsten ist mittlerweile wieder fest im deutschen Arbeitsalltag angekommen. Sein kleiner Rückblick auf 4 Monate Nomading auf Bali:

Zurück in good old Germany

So, die 4 Monate auf Bali und damit mein Versuch als Digital Nomad zu arbeiten sind absolviert. Es lief nicht alles perfekt, aber trotz Allem erstaunlich gut. Meine Erfahrungen möchte ich an dieser Stelle nochmal zusammenfassen:

Generell ist Bali ein toller Platz zum Arbeiten. Außerhalb der Regenzeit (November bis März) ist so gut wie immer schönes Wetter: das Meer ist quasi vor der Haustür und bietet Tauchern und Surfern beste Bedingungen.

Das Arbeiten mit und für mein Team in Deutschland war sehr gut möglich, trotz aller Distanz. Ich habe ja, wie schon in meinem erstem Blog-Artikel erwähnt, hauptsächlich von meinem Coworking Space http://lineuphub.co/ gearbeitet und das einmieten in solch einem Coworkingspace kann ich nur empfehlen. Zum einen gibt es hier meistens eine recht schnelle und solide Internetanbindung, zum anderen kommt man auch mit anderen Digital Nomads in Kontakt, kann sich austauschen und von deren Erfahrungen profitieren.

Und das remote-Arbeiten als Digital Nomad?

Aber auch das Arbeiten von meinem Apartment aus hat Dank prepaid SIM Karte gut geklappt. Für Bali in der Kuta Region kann ich hier den Provider Telkomsel wärmstens empfehlen. Hier bekommt man eine SIM Karte mit 4G LTE und 4GB Datenvolumen für einen Monat zum Spottpreis von 15€. Aber Achtung! Das galt für Bali in der Kuta Region. Wenn man plant über seine SIM-Karte zu arbeiten, sollte man sich vorher möglichst gut erkundigen, ob das in der Zielregion überhaupt möglich ist. Hierfür bietet es sich an auf den Seiten der Anbieter zu schauen, ob die Netzabdeckung entsprechend gewährleistet wird. Eine Garantie ist das aber natürlich nicht.

Ich war zum Beispiel eine Woche zum Tauchen auf Borneo – Malaysia. Ich hatte mich vorher informiert, welcher Anbieter für diese Region der Beste/Schnellste ist und mir eine die SIM Karte direkt am Flughafen geholt. Das Werbeversprechen – 4G LTE – wurde in keinster Weise eingehalten. Online arbeiten, egal ob über die SIM Karte oder Hotel WiFi, war praktisch nicht möglich. Man fühlte sich irgendwie in die alten Modem-Zeiten zurück versetzt :O

Um sicherzugehen, ob man am Zielort online arbeiten kann, ist es am besten, wenn man Jemanden in petto hat, der bereits vor Ort arbeitet. Ein guter Anlaufpunkt hierfür sind Seiten wie z.B. https://nomadlist.com/.

Wieder die Zeitverschiebung nicht zu vernachlässigen

Auch sollte man die Zeitverschiebung nicht außer Acht lassen und sich fragen, ob man sich damit arrangieren kann auch zu den „deutschen Kernarbeitszeiten“ verfügbar zu sein. Ein weiterer wichtiger Punkt sind natürlich die Lebenshaltungskosten. Bali ist günstig, sehr günstig. Dies gilt nicht für alle Orte in Südostasien. Ich war zum Beispiel zur VISA-Erneuerung ein paar Tage in Singapur. Die Internetanbindung war super … aber hier ein paar Wochen/Monate zu arbeiten war aufgrund der sehr hohen Kosten für Hotel, Essen etc. nicht denkbar.

Mein Fazit

Die Arbeit und das Leben auf Bali haben mir sehr viel Spaß gemacht, aber nach 4 Monaten war die Freude Familie, Freunde und Kollegen wieder zu sehen groß.

Auch möchte ich mich bei logicline dafür bedanken, dass mir dieser Aufenthalt problemlos genehmigt wurde – und alle dazu nötigen Hilfsmittel!

By | 2016-12-11T11:54:27+00:00 27. Juni 2016|Allgemein|0 Comments

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Carsten
Senior Entwickler - Schwerpunkt Java Enterprise

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