3D-Serviceanleitung im Kundenportal

Inhalt

Das Handbuch, das niemand zur Hand hat

Eine Anlage steht still. Der Operator beim Kunden weiß ungefähr, welche Baugruppe das Problem macht, aber nicht, in welcher Reihenfolge er sie zerlegen darf. Er sucht im PDF-Handbuch, findet eine Explosionszeichnung von 2019, ist sich nicht sicher, ob sie zu seiner Maschinenvariante passt – und ruft an. Bei Ihnen im Service nimmt jemand den Hörer ab, der die Anlage nur aus der Akte kennt.

Diese Szene wiederholt sich täglich, und sie kostet doppelt: Stillstand beim Kunden, Erstkontakt-Ticket bei Ihnen. Die Dokumentation ist vorhanden. Sie ist nur statisch, oft veraltet und liegt getrennt von dem System, in dem Ihr Service wirklich arbeitet.

Wie sieht der Weg vom Fehlercode zur 3D-Anleitung im Portal aus?
In einem kurzen Erstgespräch zeigen wir es an einem realen Beispiel – am abgestimmten Demo-Setup mit vSTAGE, kein Folientermin.
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Die Daten für eine bessere Anleitung haben Sie schon

Der Rohstoff für eine deutlich bessere Anleitung steckt längst im Haus: die 3D-Modelle aus Ihrer Konstruktion. Mit vSTAGE werden aus diesen CAD-Daten interaktive 3D-Anleitungen, ohne dass jemand dafür 3D- oder Engineering-Kenntnisse braucht. Die Konvertierung läuft weitgehend automatisch, auch bei komplexen Baugruppen.

Aus einer Stückliste wird so eine Sequenz, durch die sich der Anwender klickt: Bauteil hervorgehoben, Schritt für Schritt, drehbar, zerlegbar. vSTAGE beziffert den Effekt mit bis zu viermal schnellerem Verständnis komplexer Abläufe und rund 70 Prozent weniger Text. vSTAGE ist im Maschinenbau erprobt – ABB, Bystronic und Burckhardt Compression zählen zu den Anwendern, und vSTAGE wird auch über den Siemens-Xcelerator-Marktplatz vertrieben.

Demo: interaktive 3D-Serviceanleitung in vSTAGE – Baugruppe drehbar und Schritt für Schritt zerlegbar.

Der Unterschied liegt im Ort

Eine 3D-Anleitung als separate App ist nett, aber sie löst das Grundproblem nicht: Sie steht wieder neben dem Prozess. Deshalb betten wir sie dort ein, wo Ihr Service und Ihre Kunden ohnehin sind – im logicline-Kundenportal, direkt an der digitalen Maschinenakte (IOTAM) der jeweiligen Anlage.

Konkret heißt das: Der Operator öffnet im Portal seine Maschine, klickt sich zur betroffenen Baugruppe, und über die Asset-ID öffnet sich genau die passende 3D-Sequenz für diese Variante. Aus der 3D-Stückliste bestellt er das richtige Ersatzteil im selben Schritt. Kein zweiter Login, kein Systemwechsel, keine Suche im falschen Handbuch. Wer mag, lässt zusätzlich die kontextuelle Wissensschicht von Empolis einblenden – Service-Bulletins und Lessons Learned zur selben Komponente.

Ablauf im Portal: digitale Maschinenakte (IOTAM) → Wartungsschritt → interaktive 3D-Anleitung in vSTAGE

So funktioniert es im Portal: Maschinenakte (IOTAM) → Wartungsschritt → interaktive 3D-Sequenz (vSTAGE).

Jeder dieser Vorgänge hinterlässt eine strukturierte Spur in Salesforce: Welche Anleitung wurde genutzt, welches Problem gelöst, welches Teil bestellt. Aus Self-Service wird so auch Datengrundlage.

Vom Service-Manual zur Service-Akademie

Wenn die 3D-Inhalte erst einmal da sind, tragen sie ein zweites Angebot. Dieselben Modelle werden zu Trainings für die Operator und Instandhalter Ihrer Kunden – als 3D-Lernmodule im Portal statt als Schulung vor Ort. vSTAGE nennt hier rund zehnfach schnellere Einarbeitung.

Die Verwaltung dieser Akademie läuft in Salesforce und IOTAM. Dort ist hinterlegt, welcher Nutzer welches Training zugewiesen oder lizenziert hat, welches er abgeschlossen hat und wann eine Auffrischung fällig wird. Abschlüsse liegen als Nachweis vor. Für Sie entsteht daraus zweierlei: besser geschultes Personal beim Kunden, das die Anlage korrekt bedient, und ein abrechenbarer digitaler Service als Teil Ihres Aftermarket-Geschäfts.

Was am Ende zählt

Die Rechnung ist überschaubar. Jedes vermiedene Erstkontakt-Ticket entlastet Ihren Innendienst. Jede korrekt ausgeführte Selbsthilfe verkürzt Stillstand beim Kunden und macht eine Ersatzteilbestellung wahrscheinlicher. Jeder dokumentierte Trainingsabschluss senkt das Risiko von Fehlbedienung und liefert einen Compliance-Nachweis. Und das Erfahrungswissen, das sonst mit den Leuten in den Ruhestand geht, steckt künftig in einer Anleitung, die der nächste Techniker am Tablet vor sich hat.

Der Weg dahin beginnt klein: mit einer Anlage, einem CAD-Modell und einer ersten 3D-Anleitung im Portal. Wenn Sie wissen möchten, welche Ihrer CAD-Daten sich am schnellsten in eine 3D-Anleitung überführen lassen, starten wir mit einem Installed Base Assessment. Wenn Sie zuerst den Ablauf im Portal sehen möchten, vereinbaren Sie ein Erstgespräch – wir zeigen das abgestimmte Demo-Setup mit vSTAGE und Empolis.

FAQs

Was ist eine interaktive 3D-Serviceanleitung?

Eine Anleitung, die aus dem CAD-Modell einer Maschine entsteht und durch die sich der Anwender Schritt für Schritt klickt: Bauteile lassen sich drehen, hervorheben und zerlegen. Anders als ein PDF zeigt sie den Ablauf, statt ihn nur zu beschreiben.

Nein. vSTAGE konvertiert vorhandene CAD-Daten weitgehend automatisch. Die Anleitungen selbst werden in einem editor-basierten Werkzeug ohne Engineering-Kenntnisse erstellt und aktualisiert.

Sie werden über die Asset-ID an die digitale Maschinenakte gekoppelt und per Deep Link beziehungsweise Widget im Salesforce-basierten Portal eingebettet. Der Kunde sieht die passende Anleitung zu genau seiner Maschinenvariante, ohne das Portal zu verlassen.

Die Trainings sind 3D-Lernmodule im Portal und jederzeit abrufbar. Die Verwaltung – wer welches Training zugewiesen, lizenziert und absolviert hat – läuft in Salesforce und IOTAM, inklusive Nachweis über abgeschlossene Schulungen.