Der erste Monat als digital Nomad in Bali

Mittlerweile ist es schon einen Monat her, dass sich unser Digital Nomad Carsten auf den Weg ins warme Indonesien gemacht hat. Jetzt meldet er sich mit einigen Infos, Eindrücken und Bildern zurück:

Rain Season

So… mein erster Monat „Arbeiten im Ausland“ ist erfolgreich absolviert. Es lief nicht alles perfekt (Notiz für mich: Rain Season heißt nicht: „du kannst auf Sonnencreme verzichten…“), aber nichtsdestotrotz überraschend gut.

Arbeiten im Ausland steht natürlich vor allem im Zusammenhang mit der Frage: „wo genau arbeite ich denn, wenn es im Zielland keine eigenen Büroräume von logicline gibt?“ Deswegen hatte ich mir schon im Vorfeld eine Liste von möglichen Arbeitsplätzen (sogenannte „COWORKING Offices“) ausgesucht, und siehe da – meine erste Wahl (http://lineuphub.co/) sah auch tatsächlich so ansprechend aus wie auf den Bildern der Webseite 🙂

Das Internet ist superschnell und den Anforderungen eines Entwicklers gerecht – Skype Konferenzen, Remote Datenbank etc. sind kein Problem. Außerdem gibt es hier den für Entwickler wichtigen Zweitmonitor und den noch wichtigeren Kaffeeautomaten 😉 Logische Konsequenz: Ich hab mich dann gleich mal für einen Monat eingemietet.

Basiskontakt

Zusätzlich habe ich mir noch eine indonesische Simcard mit einer 4G LTE Datenflatrate geleistet, damit ich auch mal vom Apartment aus arbeiten kann. Flexibilität auf höchstem Niveau, wodurch dem Teamwork mit logicline über Meilen hinweg nichts im Weg steht. Mein Projekt (Applikationen, Server, Datenbank etc.) wurde auch in Deutschland schon in einer Cloud gehostet, und  das Arbeiten mit Skype und HipChat über verschiedene Standorte ist eh‘ üblich. Heißt konkret, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin bereits die Möglichkeit hat im Sindelfinger oder Stuttgarter Büro zu arbeiten, oder auch mal im Home Office seine ToDo’s erledigen kann.

Der Kontakt zur „Basis“ funktioniert also folglich sehr gut und dank VPN komme ich auch auf unsere Intranet-Seiten. Schöne neue digitale Welt 😀

Und jetzt noch ein paar Bildchen von meiner neuen Umgebung:

Carsten-Büro-1 Carsten-Büro Carsten-Mofa
Hier mein Büro von außen … … mein Coworking-Arbeitsplatz … … und ein Blick aus meinem Apartment.
(Das Muscle Bike da ist übrigens meins ;))

 

Und wie klappt das mit der Zeitverschiebung?

Ein Aspekt, den man bei so einem Vorhaben natürlich auch berücksichtigen muss, ist die Zeitverschiebung (aktuell +7 Stunden). Da ich aber schon in Deutschland gerne eine längere Mittagspause gemacht und dafür lieber in die Abendstunden hinein gearbeitet habe, kommt mir diese Verschiebung eh zugute. Unsere online Meetings fanden meist am Vor- oder Nachmittag (deutscher Zeit) statt und – hey – selbst wenn ich hier mal erst um 12 Uhr anfange zu arbeiten, bin ich immer noch bei Weitem der Erste im virtuellen Büro 😉

In diesem Sinne „Sampai Jumpa lagi!“ – bis zum nächsten Artikel 🙂
Salam kasih sayang!